Stefan Petzner: Der neue starke Mann in Kärnten

Vom Erfolg des russischen Staatsoberhauptes Vladimir Putin auf der Halbinsel Krim beflügelt, sieht sich Ex-BZÖ-Volksgruppensprecher Stefan Petzner als „der neue starke Mann in Kärnten“ und fordert ein Referendum über die Autonomie des Bundeslandes. „Was der Putin kann, kann ich schon lange“, so der erfolgsverwöhnte Staatsmann.

Stefan Petzner

Stefan Petzner, der künftige Herrscher von Kärnten?

KLAGENFURT (npa). Die Separatistenbewegung in Kärnten ist noch vergleichsweise jung, der Zulauf sei aber enorm, verlautet aus Insiderkreisen rund um den jungen Polit-Star und nach jüngsten Eigenangaben „Mastermind hinter Jörg Haider“. Ex-BZÖ-Bildungssprecher Petzner selbst habe sich bisher mit Initiativen in diese Richtung lediglich zurückgehalten, um die laufenden Eroberungspläne seines intimen Freundes Vladimir Putin nicht zu behindern. „Zu viel Aufmerksamkeit für meine Ideen könnte Putins bescheidenen Plänen, die UdSSR endlich wieder zusammenzuführen, erheblich schaden“, so der ehemalige BZÖ-Grenzschutzsprecher auf Anfrage von neuepresse.at.

Konkrete Umsetzungsstrategien würden derzeit noch penibel unter Verschluss gehalten (es wird angenommen, sie lägen gut verwahrt auf einem Datenträger in einem Hypo-Schließfach), es gäbe jedoch darüber hinaus auch schon weit reichende Gespräche mit einzelnen fraktionslosen Abgeordneten zum Europäischen Parlament, die „die Idee eines freien Kärntens durchaus super fänden“, so der Ex-BZÖ-Gesundheitssprecher Petzner.

Selbstverständlich müsse man die weitere Entwicklung in der Causa Hypo vor einer etwaigen Umsetzung des – von Ex-BZÖ-Frauensprecher Petzner liebevoll so genannten – „Autonomiereferendums“ abwarten, da der Kärntner Zukunftsfonds, den Ex-BZÖ-Bausparsprecher Petzner dazumals nach Eigenangaben fast im Alleingang politisch durchgesetzt hatte, freilich zur ökonomischen Festigung der Eigenständigkeit erforderlich sei. „Wenn unsere bisherigen Landsleute den tatsächlich anfassen wollen, um die Hypo zu sanieren, dann haben wir ja auch gleich den ersten militärischen Konflikt mit den neuen Nachbarn, das wollen wir in den ersten Monaten natürlich nicht riskieren. Noch nicht!“, wird Ex-BZÖ-Pfadfindersprecher Petzner zitiert.

Stefan Petzner am GTI Treffen

Stefan Petzner mit seinen engsten Vertrauten bei einem Planungstreffen der Kärntner Separatisten

Selbstverständlich muss auch zeitgerecht das ORF-Landesstudio besetzt werden, dass die Gleichschaltung der öffentlich-rechtlichen Medienhäuser ohne Verzug erfolgen könne, so Ex-BZÖ-Rundfunksprecher Petzner weiter. Die regionale Niederlassung der Kleinen Zeitung soll mit der „Kärntner Krone“, die bekanntlich traditionell die nationalen Interessen Kärntens vertritt, zusammengeführt werden. Die „Kärntner Tageszeitung“ wurde ja ohnehin kürzlich eliminiert und erfordert somit keine weitere Aufmerksamkeit, freut sich Ex-BZÖ-Kindergartensprecher Petzner.

Erste Reaktionen aus den Bundesländern zeigen ein ambivalentes Bild. Während aus Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg teils kritische Stimmen aufhorchen lassen, steht etwa die Steiermark den Plänen von Ex-BZÖ-Europasprecher Stefan Petzner durchaus wohlwollend gegenüber. „Ein starkes, freies Kärnten könnte unsere Außenhandelsbilanz durchaus beflügeln“, so Landeshauptmann Franz Vowes auf Rückfrage zu neuepresse.at. Das Burgenländische Landesoberhaupt, Hans Niessl, war zu keiner Stellungsnahme bereit und verwies direkt auf seinen Nachfolger, den er jedoch trotz mehrfacher Rückfrage nicht namentlich nennen wollte.

Ex-BZÖ-Landesverschönerungssprecher Stefan Petzner ist jedenfalls zuversichtlich, dass die internationale Anerkennung des neuen Freistaates unter seiner Regentschaft reine Formsache sein wird und gibt zu Protokoll: „Wartet’s nur ab, Ihr werdet’s schon sehen, wer in Kärnten bald das Sagen hat und dann werdet’s schon schauen!“

(Bild: Parlamentsdirektion/WILKE, Stefan Petzner/Facebook)

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