Grasser, Flöttl, Niedermeyer: Neue Hypo-Task Force steht bereit

Die Aufbereitung der Hypo-Causa soll endlich durch profunde Kenner des Bankwesens und der Wirtschaft vorangetrieben werden. Die neue „Hypo-Task Force“ setzt sich aus ehemaligen Top-Managern, Spitzenpolitikern und prominenten Finanz-Experten zusammen. Der Finanzminister fordert eine rasche und endgültige Auskunft darüber, auf welche Weise die Causa Hypo optimal beendet werden kann.

"Grassus ex machina": Karl-Heinz Grasser für Lösung der Hypo-Causa

„Grassus ex machina“: Karl-Heinz Grasser für Lösung der Hypo-Causa

WIEN (npa) – Finanzminister und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) zeigt sich zufrieden, endlich „eine wirklich kompetente Task Force“ bereitstellen zu können, die in der Hypo-Causa das ersehnte Licht ins Dunkel bringen soll: „Wir haben nach langer und intensiver Suche die Besten der Besten an einen Tisch gebracht und ihnen den klaren Auftrag erteilt, so rasch wie möglich die optimale Lösung für dieses Problem zu definieren.“

Die Runde der „unwidersprochen besten Experten, die Österreich überhaupt aufzubieten hat“ (OT Spindelegger), die bereits in den kommenden Tagen erstmals im französischen St. Tropez zur konstituierenden Sitzung zusammentreffen soll, liest sich wie das Who-is-who der heimischen Finanzszene: Ex-Finanzminister und Beauty-Queen Karl-Heinz Grasser, Investmentbanker und ehemaliger Bawag-Intimus Wolfgang Flöttl, der erfolgreiche Einzelhandelsunternehmer Christian Niedermeyer, Ex-CEO der A Tec Industries Mirko Kovats, PR-Profi und anerkannter Experte für dubiose Geldflüsse Walter Meischberger sowie Sebastian Meisinger, besser bekannt als „Money-Boy“.

„Selbstverständlich sind wir uns als Bundesregierung der Verantwortung bewusst, die wir dieser Task Force zugestehen. Es sind aber durch die Bank – wenn Sie mir dieses Wortspiel verzeihen – höchst integre und zuverlässige Persönlichkeiten, die wir ausgewählt haben. Wir stellen auch wirklich alle Mittel zur Verfügung, die für die Erledigung ihres Mandats erforderlich sind. Schließlich müssen wir unbedingt bald ein Ergebnis haben, bevor wir wirklich noch irgendeinen Untersuchungsausschuss machen müssen oder gar – und das wäre natürlich noch fataler – Werner Faymann plötzlich wieder auftaucht und möglicherweise aus dem Stegreif etwas zur Hypo-Causa sagt“, so Spindelegger.

(Bild: MemeCreator.com)

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