Nächster Shitstorm: Journalist diffamiert österreichische PR-Branche

Ein Zitat des namhaften Journalisten Michael F. sorgt für Aufruhr. Er soll in einem Telefonat alle heimischen PR-Agenturen auf dreisteste Weise herabgewürdigt haben. Der unausweichliche Shitstorm tobt bereits und wächst von Stunde zu Stunde.

Ein typischer Shitstorm mit sichtbarer Entladung heftigen Unmuts

Ein typischer Shitstorm mit sichtbarer Entladung heftigen Unmuts

WIEN (npa) – Ein unerhörter Skandal erregt derzeit die Gemüter in der österreichischen PR-Agenturszene. Ein namhafter Journalist soll die gesamte Branche herabgewürdigt haben. Das unfassbare Zitat, gefallen in einem Telefongespräch zwischen Michael F. und Armin T. (Namen d. Red. bekannt): „Warte, ich muss da schnell ein Mail löschen, da schickt schon wieder so eine unbekannte österreichische PR-Agentur eine Pressemitteilung, die wahrscheinlich ganz uninteressant für uns ist“.

Dass es sich beim Absender der besagten Pressemitteilung um eine renommierte internationale Agentur handelte, sei F. zum Zeitpunkt des Löschens gar nicht bewusst gewesen.

Die Journalistengewerkschaft reagierte umgehend und schrieb in einem Facebook-Posting, dass dies „keineswegs die Denkweise der Gesamtheit der Österreichischen Journalisten“ sei. Trotz dieser Entschuldigung konnte der umgehend ausgebrochene Shitstorm nicht mehr aufgehalten werden.

„Eine bodenlose Frechheit! Unsere Mitglieder schicken ohnehin oft nur noch etwa 25 Presseaussendungen pro Tag und dann werden die einfach so mir nix, dir nix gelöscht“, empört sich Ingrid Katzl, Vorstandsmitglied des Public Relations Verband Austria (PRVA).

„Letztens habe ich erst die Mitteilung über die Neueröffnung der Trafik in St. Dingens am Rain an meinen kleinen Verteiler geschickt und von den gerade mal 2.843 Empfängern hat kein einziger der Herrn Journalisten eine Lesebestätigung geschickt. Diese Medienleute sind echt das Letzte. Und dafür zahlen wir auch noch Presseförderung“, ist auch Franz Tomel von der Agentur „Der tolle Tomel – Baumschnitt, Gartengestaltung und Öffentlichkeitsarbeit“ aus Sülzen an der Mach entsetzt.

(Bild: heitere_fahne/flickr.com)

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