Vatikan: Armin Wolf soll Inquisition neu gründen

Der Journalist und Moderator Armin Wolf soll nach Angaben (ein)geweihter Kreise der Römischen Kurie für den Vatikan die Inquisition neu konzeptionieren. Dem Vernehmen nach stehe er bereits seit mehreren Jahren auf der Short List der Wunschbesetzungen der neu zu gestaltenden Position des „Generalinquisitors“.

Der künftige Generalinquisitor Armin Wolf mit seinem berühmt-berüchtigten durchdringenden Verhörblick

Der künftige Generalinquisitor Armin Wolf mit seinem berühmt-berüchtigten durchdringenden Verhörblick

VATIKAN (npa) – „Die Geschichte der Inquisition ist eine Geschichte voller Missverständnisse“. Mit diesem Satz wird ein bisher unter unter Verschluss gehaltenes Dokument eingeleitet, in dem namhafte Vertreter der Römischen Kurie rund um Sekretär und Kanzler der Apostolischen Kammer Avvocato Enrico Serafini die Neuausrichtung der bereits seit dem Ende des 18. Jahrhunderts aus dem Blickfeld zurückgetretenen Inquisition beschreiben.

Nach Vorbild der Spanischen Inquisition, die offiziell 1834 durch Königin Isabella II. abgeschafft worden war, soll diese wertvolle Einrichtung nun wieder in moderner Ausgestaltung aktiv werden und für das Durchsetzen der Interessen der Katholischen Kirche sorgen. An ihrer Spitze soll, so der ausdrückliche Wunsch Serafinis, der ZIB2-Anchor und stellvertretende Chefredaktuer des ORF, Armin Wolf, stehen.

„Er (Anm.: Armin Wolf) hat in den vergangenen Jahren mehrfach bewiesen, dass er der Richtige für diese bedeutsame Aufgabe ist. Seine Hartnäckigkeit, aus Menschen Informationen herauszuquetschen, ist beeindruckend. Selbst ohne unterstützende Maßnahmen wie beispielsweise ein wenig Folter, kommen da schon oft wichtige Dinge ans Tageslicht, die der Delinqe… pardon, Interviewpartner sicherlich lieber nicht ausgeplaudert hätte. Armin Wolf ist unser Mann“, ist Serafini überzeugt.

Details? Streng geheim.

Genauere Informationen, wie die neu geschaffene Inquisition im Detail aufgebaut sein könnte, wurden freilich nicht kommuniziert und werden erwartungsgemäß als „streng geheim“ klassifiziert. Die gesamte Thematik sei viel zu brisant, als dass man sich öffentlich dazu äußern könne, so ein Sprecher der Apostolischen Kammer. Technisch sei man jedoch bereits heute in der Lage, etwa die NSA „locker links liegen lassen“ zu können. Der Finanzierungsbedarf sei noch ein weiteres Thema, bei dem man aber mit dem „Istituto per le Opere di Religione“ (besser bekannt unter „Vatikanbank“) bestens gerüstet sei.

Armin Wolf selbst wollte sich auf Anfrage durch NeuePresse.at nicht persönlich zu diesen Plänen äußern, ließ aber durch seinen künftigen Assistenten, Vize-Kämmerer Pier Luigi Celata, ausrichten, dass er sich bereits sehr auf seine neue Position freue und einer „interessanten sowie aufschlussreichen neuen Herausforderung“ entgegensehe.

Eine kurze Dokumentation über die Spanische Inquisition » finden Sie hier.

(Bild: Werbeplanung.at/flickr.com)

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