Vermisstenmeldung: Wer sah Werner F.?

Im Fall des Vermissten Werner F., 54, bittet die Exekutive um aktive Mithilfe der Bevölkerung. Der Abgängige gilt als harmlos und ungefährlich. Sprechen Sie ihn aber keinesfalls mit dem Wort „Hypo“ an. Dies könnte einen neuerlichen Fluchtreflex auslösen.

Phantomzeichnung von Werner F.

Phantomzeichnung von Werner F.

WIEN (np.at) – Werner F., 54, Wohnhaft in Wien-Liesing und zuletzt mehrfach in der Gegend rund um die Wiener Löwelstraße gesichtet, gilt nach wie vor als vermisst. Die Polizeidirektion Wien wandte sich heute an die Öffentlichkeit, um die Suche nach dem Vermissten zu beschleunigen.

„Werner F. ist eigentlich ein ganz ein netter älterer Herr, vor dem man sich sicherlich nicht zu fürchten braucht. Sollten Sie ihn irgendwo sehen, sprechen Sie ihn einfach ganz ruhig an, vermeiden Sie aber bitte jedenfalls Begriffe wie Hypo, Anleihen, Gläubigerhaftung oder ähnliche Reizworte. Es gibt Hinweise darauf, dass ebendiese Dinge eine Depression bei F. ausgelöst haben und ihn zum Untertauchen bewogen haben könnten. Und bitte – unter keinen Umständen – einen ‚Untersuchungsausschuss‘ erwähnen, sofern Sie keinen Kollaps bei F. auslösen möchten. Sagen Sie ihm einfach, dass alles gut ist, Eugen Freund eh bald wieder weg ist und der Spindi auch schon ganz traurig dreinschaut. Dies könnte ihn beruhigen und zur Heimkehr bewegen“, so Christian Sagederer, Pressesprecher der Wiener Polizei.

„Werner F. ist vermutlich mit einem dunklen Anzug bekleidet, hat die Haare schön und könnte sich in der Nähe des Parlaments oder der Löwelstraße versteckt halten. Wir danken für Ihre Mithilfe“, schloss Sagederer seine Ausführungen.

(Bild: Wikipedia/Manfred Werner)

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