3D-Druck: Berliner Flughafen BER wird doch noch fertig

Der neue Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg, der seit seinem Spatenstich im September 2006 nicht nur viele Kosten, sondern noch mehr Fragen aufwirft, wird nun überraschend doch noch termingerecht fertiggestellt. Um einen weiteren unkontrollierten Anstieg der Kosten zu vermeiden, wird auf den wesentlich kostengünstigeren 3D-Druck umgestellt. So soll der Flughafen nun im September 2014 in Betrieb gehen können und voraussichtlich etwa 146.500 Euro kosten.

Flughafen Berlin - Endlich wird er fertig

Flughafen Berlin – Endlich wird er fertig

BERLIN (npa) – Die Geschichte des neuen Haupstadtflughafens Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ (BER bzw. EDDB) ist eine Geschichte voller Missverständnisse, Verfehlungen und Korruption. Die 2002 (vier Jahre vor dem Spatenstich im September 2006) kalkulierten Gesamtkosten von rund 1,7 Milliarden € drohen bis zum Ende des Jahres auf mehr als 5 Milliarden € anzusteigen. Auch die Eröffnung, die bereits im Sommer 2012 erstmals erfolgen hätte sollen, wurde mehrfach verschoben.

Bisher ging man in der Errichtungs- und Betreibergesellschaft Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) davon aus, noch 2014 eine Teileröffnung durchführen zu können. Vorstand und Aufsichtsrat schätzten zuletzt, dass eine „volle operative Inbetriebnahme 2017 durchaus denkbar“ sei.

Realistischere Schätzungen durch unabhängige Experten gehen von etwa 2027 aus. „Zumindest gesetzt dem Fall, FBB-Vorstand Hartmut Mehdorn treibt keinen weiteren Unfug wie bisher“, so die Einschätzung Peter Lufthansers, Infrastruktursachverständiger des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften (BDF).

3D-Druck rettet BER

Um das Großprojekt doch noch unter Dach und Fach zu bringen, wird nun ein unkonventioneller und revolutionärer Weg beschritten. Ein Team von WinSun, einem chinesischen 3D-Druck-Spezialisten, wurde damit beauftragt, die verbleibenden Baulose im Schnellverfahren auszudrucken.

Das Auftragsvolumen, das lediglich noch vom FBB-Vorstand abgesegnet werden muss, sieht eine Fertigungszeit von drei Monaten vor und Gesamtkosten von etwa 146.500 Euro. Vor der Eröffnung sei somit ausreichend Zeit, alle Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zu treffen.

„Wir sind nun endlich in der Lage, den Flughafen BER doch noch bauen zu können und sogar fast zeitgerecht zu eröffnen“, freut sich Klaus Wowereit (SPD), Bürgermeister von Berlin und Aufsichtsrat bei FBB. „Und diesen vermaledeiten Mehdorn können wir dann auch endlich in die Wüste schicken.“

Das Team von WinSun machte bereits im Jänner dieses Jahres auf sich aufmerksam, als es innerhalb eines Tages zehn Einfamilienhäuser zu einem Stückpreis von unter 4.000 € mithilfe des 3D-Drucks aus Zement und Bauschutt errichtet hatte.

Das nächste Projekt von WinSum nach Fertigstellung des Flughafen BER steht auch schon fest: Voraussichtlich im Frühjahr 2015 wird eine 1:1 Kopie des Kilimanjaro, errichtet auf dem Gelände des heutigen Nürburgrings, für Hobby-Bergsteiger freigegeben.

(Bild: FBB/beigestellt)

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3 Antworten

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