225.000 Mann starke Delegation: Details zu Putins Wien-Besuch durchgesickert

Vladimir Putin wird in Kürze die Österreichische Bundeshauptstadt mit einem Besuch beehren. Nun sickerten die ersten Details zur bevorstehenden Visite durch. Der Russische Präsident plane demnach, mit einer kleinen Entourage von bescheidenen 225.000 Soldaten einzureisen.

Das so genannte "Kleine Kontingent" der Russischen Streitkräfte für "spezielle" Staatsbesuche

Das so genannte „Kleine Kontingent“ der Russischen Streitkräfte für „spezielle“ Staatsbesuche

WIEN/MOSKAU (npa) – Wie aus eingeweihten Kreisen des Heeresnachrichtenamtes zu vernehmen ist, wird die Wien-Visite des Russischen Staatsoberhauptes – Zitat – „richtig mächtig groß“. Brigadier Edwin Potocnik, Kommandant des HNA, berichtet gar von einem regelrechten Großaufgebot an Mitreisenden. Rund 225.000 Soldaten, darunter hochrangige Offiziere sowie diplomatische Vertreter der Spezialeinheiten sollen in der eher ungewöhnlich dimensionierten Gefolgschaft Putins nach Österreich einreisen.

Aufgrund der vereinfachten Logistik wird ein großer Teil der Abordnung in militärischen Fahrzeugen anrücken, darunter auch mit den beliebten Reisefahrzeugen Uralwagonsawod 4320, T-90 und T-80U. Einige Besucher werden „aus Termingründen“ mit Kampfflugzeugen des Typs Suchoi T-50 anreisen.

Putin selbst zeigt sich über die teils besorgten Rückfragen des Österreichischen Außenamtes hinsichtlich seiner Begleitung verwundert und lässt über die Nachrichtenagentur RIA Novosti lediglich ausrichten: „Ich habe einfach das Gefühl, dass es oft sicherer ist, wenn ich ein paar handverlesene Vertreter meiner bescheidenen Streitkräfte um mich habe. Sie verstehen. Und solange die Österreicher keine unnötigen Statements zur Situation in der Ukraine abgeben, haben sei auch nichts zu befürchten. Voraussichtlich.“

Wiens Bürgermeister Michael Häupl reagiert gelassen auf diese Nachricht. Es sei ausreichend Veltliner eingekühlt, um den Führungskader standesgemäß versorgen zu können. Bezüglich der Einquartierung der Russischen Delegation vertraue er ganz darauf, dass diese selbst für eine entsprechende Lagermöglichkeit sorgen werde. Er selbst stelle gerne ausreichend Fläche auf der Donauinsel für die Dauer des Besuchs zur Verfügung.

Polizeipräsident Gerhard Pürstl sieht dem Besuch ebenfalls gelassen entgegen. „Unseres Wissens ist keine nennenswerte Aktivität linkslinker Berufschaoten geplant, daher wird sicher ein Mindestaufgebot von einigen Hundert Beamten zur Absperrung der wichtigsten Durchzugsstraßen ausreichen.“

(Bild: RedSamurai24/youtube.com still)

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