„Nein“ zu Unabhängigkeit Schottlands wird nicht akzeptiert

Eine knappe Mehrheit der Schotten stimmte beim gestrigen Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands mit „Nein“. Die anderen Staaten des United Kingdom möchten dies jedoch nicht unwidersprochen hinnehmen und stimmen somit in Kürze über einen Rauswurf Schottlands ab.

Ein typischer Schotte beim archaischen Fruchtbarkeitsritual "Caber Toss", bei dem ein phallusartiger Holzstamm sinnlos durch die Gegend geschleudert wird und Kinder gefährdet

Ein typischer Schotte beim archaischen Fruchtbarkeitsritual „Caber Toss“, bei dem ein phallusartiger Holzstamm sinnlos durch die Gegend geschleudert wird und Kinder gefährdet

LONDON (npa) – „Die letzte Entscheidung kann und wird das nicht gewesen sein“, verlautete bereits heute frühmorgens aus dem Office des Britischen Premierministers David Cameron, wo im Verlauf der gestrigen Nacht das Voting der Schotten besonders aufmerksam verfolgt worden war.

Bis unmittelbar vor dem Referendum gab es keinen klaren Ausschlag für „yay“ oder „nay“, daher bestand im Rest-United Kingdom bis zuletzt die Hoffnung, sich endlich elegant der lästigen Schotten mit ihrem seltsamen Akzent, ihren schrulligen Eigenheiten und der renitenten Art zu entledigen. Dies wurde jedoch durch das vergleichsweise klare Ergebnis von rund 55,3 Prozent für den Verbleib mit einem Schlag zunichte gemacht.

Highlander raus!

Im “United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland“, dem neben England und Nordirland auch Wales angehört, werden nun die Stimmen zunehmend lauter, die einen Rauswurf der traditionell aufständischen „Highlander, Normannen und Pikten“ (OT eines Kabinettsangehörigen, der namentlich nicht genannt werden möchte) fordern.

„Wir gehen davon aus, dass wir noch im Laufe dieses Jahres darüber abstimmen werden, ob wir diese Halun… britischen Mitbürger auch in Zukunft noch als Teil des United Kingdom behalten wollen oder nicht“, so der Sprecher des britischen Premierministers David Cameron.

„Wir sind diese ständigen Unruhen und Differenzen ehrlich gesagt wirklich leid. Seit den Thronstreitigkeiten und -kriegen des zwölften Jahrhunderts müssen wir uns mit diesen lästigen Schotten ständig nur herumärgern. Das kann so nicht weitergehen. Wir wollen doch einfach nur Frieden. Wir sind ja hier nicht in Britisch-Westafrika“, schlägt Verteidigungsminister Michael Fallon in die selbe Kerbe.

(Bild: jolynne_martinez/flickr.com)

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