Satireprojekt „Liste Kurz“ vorzeitig abgesetzt

„El Bastiano“, der Chef der Kabarettistengruppe „Liste Kurz“, der zuletzt so vielversprechende Jung-Comedians wie Rudi „Magic Numbers“ Taschner, Kira Grünberg, Gesinnungskontorsionist Efgani Dönmez oder Eppi das Eppi Eppinger angehörten, blickt in einer Abschlusskundgebung zurück auf eine wenig beachtliche Saison.

Als Comedian deutlich unter den Erwartungen: Sebastian

Als Comedian deutlich unter den Erwartungen: Sebastian „El Bastiano“ Kurz

(np.at) – „Wir haben alles versucht. Arbeitslose, Familien, Behinderte – wir haben wirklich alles verarscht, was wir finden konnten. Lauter Sachen, wo es im Bierzelt sonst immer tosenden Applaus gibt, wenn dieser Tränensack von der Blue Men-Group irgendwo auftritt. Bei uns hat das irgendwie nicht so gefruchtet“, zieht Kurz ein durchwachsenes Resumée.

Eigentümer und Drehbuchautor Stefan Pierer zieht ebenfalls eine wenig erfreuliche Bilanz. „Als Comedian hätte ich mir von El Geilo Bastiano eine erheblich glattere Performance erwartet. Die immer wieder lieblos dargebrachte Possenreisserei mit diesen abgedroschenen Phrasen kann ja nun wirklich niemand mehr hören.“

Wie es mit der traurigen Truppe weitergehen soll, ist zur Stunde unklar. Zahlreiche Kaufinteressenten haben bereits abgewunken. Die letzte Hoffnung, so Kurz, sehe er in dem greisen Austro-Kanadier F. Stronach, der nach Kurz‘ Angaben bekannt dafür sei, aus caritativen Gründen auch in talentfreiere und am freien Entertainment-Markt kaum vermittelbare Ensembles zu investieren.

(Bild: Dragan Tatic/Wiki commons/cc 2.0)

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