Nächster Karmasin-Vorstoss: Weihnachten abschaffen

Familienministerin Karmasin (ÖVP) will nicht nur den gesetzlichen Feiertag „Tag der Arbeit“ am 1. Mai abschaffen, sondern hat noch einige weitere – wie sie sagt – „bahnbrechende Ideen im Köcher“. Darunter etwa die Abschaffung von Weihnachten sowie der Familienbeihilfe. Beide seien längst überholt und sollen ersetzt werden.

Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) - immer wieder ein Garant für gute Ideen

Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) – immer wieder ein Garant für gute Ideen

WIEN (npa) – Die erfolgsverwöhnte Familien und Jugendministerin Sophie Karmasin (ÖVP) besteht auch weiterhin auf ihrer jüngsten umwälzenden Forderung, den „Tag der Arbeit“ am 1. Mai durch einen „Tag der Arbeit und Familie“ am 15. Mai zu ersetzen. Das Konzept des 1. Mai sei seit Jahrzehnten überholt und somit abzuschaffen.

Mit ihrem nächsten Vorstoß sollen gleich noch weitere überholte Feiertage ein Ende haben. An erster Stelle nennt Karmasin die unnötigen Feiertage rund um das Weihnachtsfest. Dieses sei nach Ansicht der Ministerin ebenfalls „seit gut zwei Jahrtausenden überholt“. Als Ersatz soll am 15. Dezember ein „Familien und Weihnachtsfest“ etabliert werden.

Viel bedeutsamer als das Ende unliebsamer Feiertage ist jedoch die Forderung, die Familienbeihilfe endgültig abzuschaffen. Als Ersatz soll eine „Familien- und Kinderförderung“ eingerichtet werden, die in selber Höhe wie die Familienbeihilfe zuvor, aber dafür zur klaren Abgrenzung zum völlig überholten Beihilfensystem jeweils am 10. eines laufenden Monats ausbezahlt werde.

„Wir wollen damit ein klares Signal aussenden, dass uns nicht nur die Familien mit Kindern, sondern auch die Familien mit Nachwuchs enorm am Herzen liegen“, so die Ministerin. „Außerdem hat ein von mir beauftragtes Markt- und Motivforschungsinstitut nahe gelegt, dass dies für die Menschen total eindrucksvoll sei.“

(Bild: ÖVP/flickr.com)

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