Neuer Höhenrekord: „Wut-Oma“ Frieda Nagl deklassiert Baumgartner und Eustace

Ohne großes Medieneche gelang am vergangenen Sonntag eine Sensation. Nachdem erst kürzlich Google-Manager Alan Eustace Felix Baumgartners Höhenrekord um zwei Kilometer übertroffen hatte und aus 41 Kilometern in die Tiefesprang, gelang „Wut-Oma“ Frieda Nagl das Unfassbare: Sie erreichte eine Höhe von 47 Kilometern und kehrte unversehrt zurück.

Hobby-Politologin, Gastwirtin und Stratorphärenspringerin "Wut-Oma" Frieda Nagl

Hobby-Politologin, Gastwirtin und Stratorphärenspringerin „Wut-Oma“ Frieda Nagl kurz nach ihrem Sprung aus 47 Kilometern Höhe

RAURIS (npa) – „Ehrlich g’sagt, hab‘ ich keine Ahnung, wie das passieren konnte. Ja, scho, ich hab‘ mich ein bissi aufgeregt, aber dass ich diesmal so explodier‘, dass ich gleich ins Weltall hupf‘, damit hab‘ ich nicht g’rechnet“, zeigt sich die resolute Gastwirtin Frieda Nagl aus dem Salzburger Rauris ungewohnt bescheiden.

Experten der Universität Wien gelang die Rekonstruktion der Umstände, die zu diesem völlig überraschenden Ereignis geführt haben sollen. Demnach wurde die seit ihrem öffentlichkeitswirksamen Auftritt beim ORF-Sommergespräch mit Reinhold Mitterlehner so genannte „Wut-Oma“ mit nichts als der heißen Luft in die Höhe gezogen, die sie selbst in „ihrem“ Buch und ihrer künftigen Krone-Kolumne produziert.

Die Rückkehr zur Erdoberfläche soll Nagl nahezu ausschließlich dem Umstand zu verdanken haben, dass sie einfach – wie gewohnt – wilde Hasstiraden gegen die heimischen und EU-Politiker, unliebsame Pensionsgäste sowie Steuerfahnder ausstoß, die so viel Wind und Wirbel produzierten, dass der Aufprall ausreichend gedämpft wurde.

Gesund und munter grantig kehrte sie schließlich in ihrer Rauriser Alpenrose zurück und schrieb innerhalb von etwa 45 Minuten ihren nächsten Bestseller.

(Bild: edition a)

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